Meine Imkerei
Begonnen habe ich 2003.
Im Durchschnitt beimkere ich zehn Wirtschaftsvölker und dazu noch vier bis fünf Ableger an zwei Standorten im Bielefelder Osten in "konventioneller" Betriebsweise.
Meine Bienen entsprechen keiner bestimmten Rasse. Der Grundstock ist sicherlich die Apis mellifera carnica. Durch die Nachbarschaft diverser Imker mit Buckfast und Apis mellifera ligustica sind natürlich diverseste Mischformen möglich. Die Auslese für die Völker- und Königinnenvermehrung erfolgt nach dem
Prinzip MBB - My best bees.
Im Jahr kann üblicherweise zweimal Honig geerntet werden.
Standortbedingt ernte ich dabei vorwiegend
- im Frühjahr einen Mischhonig aus Obstblüte, Ahorn, Kastanie, Himbeere etc. und
- im Sommer einen Mischhonig aus Lindenblüte, Brombeere und etwas Blatthonig
Je nach Standort und sogar je nach Volk kann dieser immer in Farbe und Geschmack anders ausfallen.
Üblicherweise verschneide ich die Honige der beiden Standorte und der unterschiedlichen Völker nicht.
Daher ergibt sich immer wieder ein neues Geschmackserlebnis.
Einheitlichen Massengeschmack gibt es woanders.
Seit einigen Jahren imkere ich ausschließlich mit Mittelwänden aus nachgewiesen rückstandsfreiem Wachs. An der Materialsammlung für einen eigenen Wachskreislauf arbeite ich noch.
Die Wabenhygiene erfolgt im 2-Jahres-Zyklus mit grundsätzlich neuen Mittelwänden im Honigraum.
Bei der Behandlung gegen die Varroamilbe setze ich, wenn eben möglich, auf biomechanische Methoden und den Einsatz von Oxalsäure 3,0 % / 3,5 % ad. us.vet.
Ameisensäure 60% ad. us. vet. wird nur noch als Notfallmittel eingesetzt.
Als Winterfutter kommt ausschließlich Stärkesirup auf Basis von gentechnikfreien Weizen zum Einsatz.
Start der Umstellung auf vollständigen eigenen Wachskreislauf.
Anfangsstreifen aus Drohnen- und Entdeckelungswachs. Den Rest müssen die Mädels selbst erledigen.